Nato strap durchzugsarmband in 20 mm Breite

mehr über NATO Straps

NATO Straps – das Kult-Armband für Ihre Uhr

Ein NATO Strap ist mehr als nur ein textiles Uhrenarmband – es ist ein Stück Geschichte. Ursprünglich 1973 vom britischen Verteidigungsministerium als robustes G10 Armband eingeführt, überzeugt das NATO Band bis heute durch seine Funktionalität, Haltbarkeit und seinen einzigartigen Stil.

Was macht ein NATO Strap besonders?

  • Einteilige Konstruktion: sicherer Halt auch bei gebrochenem Federsteg
  • Robustes Nylon: strapazierfähig, leicht und wasserfest
  • Vielseitigkeit: schnell gewechselt, in vielen Farben und Designs erhältlich
  • Preiswert: eine günstige Alternative zu Leder- oder Stahlarmbändern

James Bond und das legendäre NATO Armband

Weltbekannt wurde das Nylon-Armband durch James Bond. Bereits Sean Connery trug in Goldfinger seine Rolex Submariner am Nylonband – später griff auch Daniel Craig in Spectre auf den markanten Look zurück. Seither gilt das James Bond NATO Strap als zeitloser Klassiker.

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Ob schlichte Designs in Schwarz und Grau oder auffällige Streifen im Bond-Stil – bei nato-strap-shop.com finden Sie eine große Auswahl an hochwertigen NATO Uhren Armbändern. Mit wenigen Handgriffen wechseln Sie das Band und setzen Ihre Uhr immer passend in Szene.

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Wissenswertes über NATO Straps

NATO Straps sind
einteilige textile Uhrenarmbänder, die ursprünglich für den militärischen
Einsatz entwickelt wurden. Heute zählen sie zu den beliebtesten Alternativen zu
Leder- und Metallarmbändern und überzeugen durch Funktionalität, Robustheit und große Designvielfalt.

NAUST Strip an eine Rolex GMNatos Strip an eine Rolex gmt, Master

der militärische Ursprung

Zur Geschichte der NATO-Straps

Der Name “NATO Strap” ursprünglich als Abkürzung für den
Begriff “NATO Stocking Number” (NSN) zustande. Die NSN ist eine international
gebräuchliche Klassifizierungsnorm für militärisches Material. Daher hat der
Name der beliebten Uhrenarmbänder nur indirekt mit den NATO-Truppen zu tun.

Die präzisere Bezeichnung für die NATO Straps ist eigentlich
G10. Im Jahre 1973 feierte das “Strap, Wrist Watch” im Standard 66-15 des
Britischen Verteidigungsministeriums sein Debut. Soldaten mussten um an ein
solches Armband zu gelangen das Formular G1098 ausfüllen – abgekürzt als G10.
In der Folge konnten sie ihr ”Strap” bei der Versorgungsstelle ihrer Einheit
abholen. Obwohl die Bezeichnung im Standard des Verteidigungsministeriums sehr
unspezifisch war, sind die spezifischen Eigenschaften eines echten G10
NATO-Strap akribisch dokumentiert. Die vom Verteidigungsministerium
herausgegebenen G10 Straps wurden:

•          aus Nylon
gefertigt…

•          waren
lediglich in der Farbe “Admiralty Grey” erhältlich…

•          hatten eine
Breite von 20 mm…

•          und hatten
einen verchromten Messing-Verschluss.

Ein weiteres Kennzeichen der originalen G10-Serie war ein
zweites, kürzeres Nylon Band, das mit einer Öse am Hauptband befestigt wurde.
Da die Armbänder für den militärischen Gebrauch konzipiert wurden, mussten sie
funktional, robust und ausfallsicher sein. Das zusätzliche Nylon hatte eine
Öse, durch die das Hauptband geführt wurde nachdem es hinter der Uhr
durchgezogen wurde. Dies erzeugte eine Lasche, die die Bewegungsfreiheit der
Uhr am Handgelenk minimierte. Solange das Band korrekt und eng anliegend durch
die Uhr geführt wurde, stellte diese Konstruktion sicher, dass der Zeitmesser
genau dort verharrte, wo man ihn haben wollte.

Der zusätzliche Nutzen das Band hinter dem Uhrenwerk
durchzuführen besteht darin, dass selbst wenn einer der Stifte, die das Band
halten, bricht, der zweite Stift die gesamte Uhr noch ans Handgelenk bindet.

Es dauerte nicht lange bis neben dem offiziellen “admiralty
grey” G10 auch andere Farbkombinationen in Produktion gingen. Unterschiedliche
Regimente des britischen Militärs stellten ihre jeweiligen Korps-Farben mit den
NATO-Straps zur Schau, was schnell zur Entwicklung von Bändern in allen
möglichen Kombinationen von Farben und Mustern führte.

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James Bond und NATO Straps

Ein Nylon-Uhrenband in einer ganz bestimmten
Farbkombination ist inzwischen zu ausserordentlicher Bekanntheit erlangt, es
ein G10 zu nennen oder als NATO Strap zu bezeichnen wäre jedoch verfehlt. Als
Sean Connery 1965 in Goldfinger den James Bond mimte, las er die
Zeit wie auch schon in Dr. No (1962) und Liebesgrüsse aus Moskau (1963) von seiner Rolex “Big Crown” Reference 6538
Submariner ab. Was aber neu war: Der weltberühmte Spion trug seine Uhr an einem
ansehnlich gemusterten Nylon-Band. Nicht nur war das Band etwas schmaler als
üblich, sonder kombinierte marine-blau mit roten und grünen Streifen.
Uhr-Enthusiasten haben diese markante Farben-Kombination deshalb “Bond NATO”
getauft.

Doch die Dreharbeiten für Goldfinger begannen
bereits 1964, also neun Jahre bevor das erste G10 vom britischen
Verteidigungsministerium herausgegeben wurde. Aber abgesehen von Fragen der
Chronologie ist bei genauem Hinschauen zu erkennen, dass das Band an Sean
Connerys Handgelenk ein sogenanntes Zulu-Strap, also eine simple Konstruktion
aus einem einzelnen Band war, ähnlich einem Gürtel. Auch wenn optisch kaum ein
Unterschied zwischen Zulu- und NATO-Uhrenarmbändern besteht, trug James Bond
also streng genommen ein Zulu-Armband, nicht ein NATO-Strap.

Trotz James Bonds Versuch Mode zu machen, dauerte es
noch Jahre bevor die Nylon-Bänder gefragt genug waren um industriell produziert
zu werden. Ähnlich zu vielen anderen Objekten, die ursprünglich für den
militärischen Gebrauch entwickelt worden waren, sind es vor allem die
Funktionalität und der raue Charme, die früh auch private Uhrenliebhaber zum
Tragen eines G10 Straps bewegten.